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	<title>Volksgewerkschaft &#187; RENTEN &amp; GESUNDHEIT</title>
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		<title>Neues &#252;ber den Lissabon &#8211; Vertrag</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 12:52:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Perkunos</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[RENTEN & GESUNDHEIT]]></category>

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&#8221; Neues vom  &#8221; EU &#8211; Lissabon &#8211; Vertrag ! 
Karlsruhe pr&#252;ft intensiver als erwartet !

Als einziges Verfassungsgericht in der EU muss Karlsruhe noch &#252;ber den Lissabon-Vertrag entscheiden. 
Nachdem in Tschechien immer noch der Haussegen schief h&#228;ngt, m&#252;ssen wir uns noch gedulden!

Die tschechische EU-Pr&#228;sidentschaft blamierte sich bereits schon in den ersten Tagen, das Br&#252;sseler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_5098" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-5098" title="kaufliche-souveranitat-c2a9-fotograph-viktor-mildenberger-wwwpixeliode" src="http://www.volksgewerkschaft.de/info/wp-content/uploads/2009/05/kaufliche-souveranitat-c2a9-fotograph-viktor-mildenberger-wwwpixeliode.jpg" alt="k&#228;ufliche souver&#228;nit&#228;t © Fotograph Viktor Mildenberger - www.pixelio.de.jpg" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">k&#228;ufliche souver&#228;nit&#228;t © Fotograph Viktor Mildenberger - www.pixelio.de.jpg</p></div>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8221; Neues vom  &#8221; EU &#8211; Lissabon &#8211; Vertrag ! </strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Karlsruhe pr&#252;ft intensiver als erwartet !</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><strong>Als einziges Verfassungsgericht in der EU muss Karlsruhe noch &#252;ber den Lissabon-Vertrag entscheiden. </strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Nachdem in Tschechien immer noch der Haussegen schief h&#228;ngt, m&#252;ssen wir uns noch gedulden!<br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die tschechische EU-Pr&#228;sidentschaft blamierte sich bereits schon in den ersten Tagen, das Br&#252;sseler Krisenmanagement im Gasstreit und in Gaza schleppte sich dahin und es kriselt auch dort weiter, nach j&#252;ngster Abstimmung! Und jetzt k&#246;nnte auch noch die Ratifizierung der n&#228;chsten Stufe der europ&#228;ischen Einigung auf Hindernisse im sonst so EU &#8211; freundlichen Deutschland treffen: Das Bundesverfassungsgericht pr&#252;ft derzeitig immer noch das Vertragswerk von Lissabon intensiv auf m&#246;gliche Verst&#246;&#223;e gegen das Grundgesetz.  &#8221;<br />
<strong>Eine Entscheidung soll fr&#252;hestens Juni 2009 &#8221; erwartet werden k&#246;nnen, wie die Deutsche Volksgewerkschaft e.V heute aus gut informierter Quelle in Erfahrung bringen konnte !</strong>
</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Der Regierung droht H&#246;chststrafe</strong></p>
<p>„Das zeigt, dass das Bundesverfassungsgericht die Sache sehr ernst nimmt. Eine mehrt&#228;gige Verhandlung ist etwas sehr seltenes&#8221;, meint Dietrich Murswiek, Freiburger Staatsrechtler und Prozessvertreter des  Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler. Zuletzt hatte der Zweite Senat zwei Verhandlungstage f&#252;r die Bedenken gegen den europ&#228;ischen Haftbefehl angesetzt: F&#252;r die Bundesregierung endete dieses Verfahren vor knapp drei Jahren im Fiasko. Karlsruhe erkl&#228;rte das deutsche Zustimmungsgesetz damals f&#252;r nichtig !</p>
<p>So weit d&#252;rfte es im Fall des Lissabon &#8211; Vertrages kaum kommen, das nehmen selbst kritische Beobachter an. Aber die Verfassungsrichter k&#246;nnten verlangen, dass die Bundesregierung gegen&#252;ber den EU &#8211; Partnern Vorbehalte bei bestimmten Regelungen erkl&#228;ren muss. Schon das w&#228;re die H&#246;chststrafe f&#252;r die sonst immer betont EU &#8211; freundliche Regierung.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><strong>&#8221; &#8211; Das Zustimmungsgesetz wurde bereits von Bundespr&#228;sident &#8211; Horst K&#246;hler &#8211; unterzeichnet &#8221; -</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="color: #ff0000;">Anmerkung Redaktion Volksgewerkschaft:</span></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><span style="color: #ff0000;">Was macht denn unser verehrter Bundespr&#228;sident da? Er unterschreibt da &#252;ber unsere K&#246;pfe hinweg ein Dikret, welches unser aller Todesurteil f&#252;r uns selbst und Deutschland ist und ohne da&#223; hier&#252;ber eine &#246;ffentliche Volsksabstimmung dar&#252;ber stattgefunden hat! Ein wirklich starkes St&#252;ck ! Es wurde uns ganz einfach verweigert und vorenthalten! ( Man betrachte sich auch hierzu die Aussagen von Herren Professor Schachtschneider und Herrn Professor Dietrich Murswick als Prozessvertreter von Herrn Gauweiler, in dieser Angelegenheit ) Im &#252;brigen geben wir dazu zu bedenken, da&#223; wir sehr bald einen neuen Bundespr&#228;sidenten/Bundespr&#228;sidentin w&#228;hlen m&#252;ssen. Wir sagen dazu: Uns fehlen ganz einfach die Worte !<br />
</span></strong>
</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>Das Zustimmungsgesetz zum Lissabon -Vertrag , die Ratifikationsurkunde ist aber mit R&#252;cksicht auf das ausstehende BVG &#8211; Urteil noch nicht in Rom hinterlegt.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Richter unter Zeitdruck</strong></p>
<p><strong>Kl&#228;ger Gauweiler st&#246;rt besonders, dass mit dem Lissabon &#8211; Vertrag der Bundestag ausgespielt werden k&#246;nnte. Ein Umweltminister zum Beispiel, der mit einem Gl&#252;hbirnen &#8211; Verbot im Bundestag scheitert, k&#246;nnte das Verbot im Umweg &#252;ber die Br&#252;sseler B&#252;rokratie doch noch durchdr&#252;cken. Dieser Punkt d&#252;rfte die Richter besonders interessieren. Das Wahlrecht, mit dem das Parlament bestimmt wird, ist schlie&#223;lich der Grundpfeiler der Demokratie. Da bietet der gescholtene Vertrag ein Doppelgesicht: Durch ihn bek&#228;men die Parlamente zus&#228;tzliche Einflussm&#246;glichkeiten, w&#228;hrend sie &#252;ber andere Spezialklauseln entmachtet werden k&#246;nnten. Die &#214;sterreicher wurden bereits verkauft, wie man dem neuesten, dargestellten Bericht entnehmen darf.</strong></p>
<p><strong>Hier die Darstellung von Professor Schachtschneider:</strong></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><span style="font-size: small;">Auch &#214;sterreich ist kein Rechtsstaat mehr. Der Verfassungsgerichtshof hat die &#214;sterreicher beschieden, dass er ihre Verfassung nicht gegen das Unrecht der europ&#228;ischen Integration zu sch&#252;tzen gedenkt. Der internationalistischen Politik, wer auch immer sie entworfen habe, stellen sich, wenn sie von den Regierungen vereinbart wurde, weder die Volksvertretungen noch die Gerichte der V&#246;lker entgegen. Der Verfall der Gewaltenteilung ist geradezu die Logik der Parteienoligarchie. Ein Verfassungsgericht soll die Verfassung vor der Politik sch&#252;tzen, aber der Verfassungsgerichtshof sch&#252;tzt die Politik vor dem Recht. Er verweigert den B&#252;rgern die Erkenntnis der Rechtslage, weil sonst die Politik zur&#252;ckweichen m&#252;&#223;te. Nachdem die europ&#228;ische Integration die Demokratie beendet hat, beugt sich auch die Gerichtsbarkeit der Integrationsideologie.<br />
Der Verfassungsgerichtshof sollte auf Grund der Verfassungsklage der B&#252;rgerplattform feststellen, dass die Bundesverfassungsgesetze und die Staatsvertr&#228;ge, aufgrund und mittels derer &#214;sterreich in die Europ&#228;ische Union eingegliedert ist, insbesondere der Beitrittsvertrag vom 26. April 1994 bis hin zum Vertrag von Lissabon, mit der Bundesverfassung unvereinbar seien, die B&#252;rger in ihren fundamentalen politischen Rechten verletzen und darum unanwendbar seien. Der Verfassungsgerichtshof hat die Antr&#228;ge als unzul&#228;ssig zur&#252;ckgewiesen.<br />
Pr&#228;sidiert hat Professor Holzinger, der selbst die Beitrittsregelungen konzipiert hat, also in der Sache befangen war. Das Beitrittsverfassungsgesetz war so gestaltet, dass den &#214;sterreichern nicht klar werden konnte, da&#223; sie sich durch den Beitritt in die Europ&#228;ische Union von den Strukturprinzipien und Baugesetzen ihrer Verfassung weitestgehend verabschieden.<br />
Das Gericht l&#228;sst es ausdr&#252;cklich offen, ob die &#214;sterreicher die geltend gemachten politischen Rechte &#252;berhaupt haben. Es sind die Rechte auf Demokratie, auf Rechtsstaat, auf Sozialstaat, auf Bundesstaat, insbesondere das Recht auf die Hoheit im eigenen Land (Souver&#228;nit&#228;t); denn nach Art. 1 geht in der „demokratischen Republik“ &#214;sterreich „das Recht vom Volk aus“. Zusammengefa&#223;t ist es das Recht auf Recht. Dieses Recht hat die Verfassungsklage auf die politische Freiheit und politische Gleichheit der &#214;sterreicher gest&#252;tzt, welche aus deren Menschenw&#252;rde folgt. Untrennbar damit verbunden ist das Recht auf Wahlen zu einer Volksvertretung, welche die Rechtsetzung als dem allgemeinen Willen des Volkes im Wesentlichen verantwortet. Art. 44 Abs. 3 B-VG sch&#252;tzt die Bundesverfassung dadurch vor einer Gesamt&#228;nderung, da&#223; sie nur aufgrund einer Abstimmung des gesamten Bundesvolkes ge&#228;ndert werden darf. Daraus folgt zwingend das Recht auf Durchf&#252;hrung einer solchen Gesamtabstimmung, wenn die Strukturprinzipien und Baugesetze der Bundesverfassung zur Disposition stehen. Die Integrationspolitik hat die Widerstandslage geschaffen, weil die Grundprinzipien einer freiheitlichen und gleichheitlichen Verfassung, n&#228;mlich Demokratie, Rechtsstaat und Sozialstaat, ruiniert sind. Daraus erw&#228;chst das Recht jedes B&#252;rgers auf Schutz dieser Verfassung durch das Verfassungsgericht. Dieses aber verweigert den Schutz.<br />
Das Gericht verlangt, dass der Antrag nicht nur darlegt, dass „das Gesetz selbst tats&#228;chlich in die Rechtssph&#228;re des Antragstellers unmittelbar eingreife“ und da&#223; ein „derartiger Eingriff“ „nach Art und Ausma&#223; durch das Gesetz selbst eindeutig bestimmt“ sei, n&#228;mlich „die (rechtlich gesch&#252;tzten) Interessen den Antragstellers nicht potentiell, sondern aktuell, beeintr&#228;chtige und dem Antragsteller kein anderer zumutbarer Weg zur Abwehr des rechtswidrigen Eingriffs zur Verf&#252;gung“ stehe. Es verlangt dar&#252;ber hinaus, da&#223;, wenn „eine Norm zur G&#228;nze angefochten“ werde. Darzulegen sei, „da&#223; der Antragsteller hinsichtlich jeder einzelnen Regelung der angefochtenen Norm unmittelbar betroffen“ sei. Die Antragsteller h&#228;tten „nicht im Einzelnen dargelegt, aus welchen Gr&#252;nden jede einzelne dieser Regelungen der zur G&#228;nze angefochtenen Bundesverfassungsgesetze (und Staatsvertr&#228;ge) unmittelbar in ihrer Rechtssph&#228;re eingreifen“ w&#252;rden.<br />
Diese Zul&#228;ssigkeitsvoraussetzung ist absurd. Sie verkennt die Eigenart der geltend gemachten und verletzten politischen Rechte der Antragsteller vollst&#228;ndig. Die angegriffenen besonderen Bundesverfassungsgesetze haben die Staatsorgane erm&#228;chtigt, die Staatsvertr&#228;ge &#252;ber die europ&#228;ische Integration abzuschlie&#223;en. F&#252;r den Vertrag von Lissabon ist daf&#252;r Art. 50 B-VG ge&#228;ndert worden. Die Substanz der Regelungen befindet sich in den Staatsvertr&#228;gen selbst. Diese Vertr&#228;ge haben hunderte von Artikeln und unendliche Implikationen f&#252;r die Rechtslage. Mit den Vertr&#228;gen sind tausende von Rechtsakten der Europ&#228;ischen Union in &#214;sterreich wirksam geworden. Es d&#252;rfte weit mehr als hunderttausend einzelne Regelungen sein, welche durch die Mitgliedschaft &#214;sterreichs in der Europ&#228;ischen Union die Bundesverfassung und das gesamte nationale Recht &#214;sterreichs &#252;berlagern. Eingriffe in die Rechtssph&#228;re der Antragsteller durch jede einzelne Regelung aufzuf&#252;hren ist v&#246;llig ausgeschlossen.<br />
Die Rechte der &#214;sterreicher werden spezifisch auch nicht durch die einzelnen Vorschriften verletzt (obwohl das der Fall sein kann), sondern durch die neue Ordnung insgesamt. Die vielen kompetentiellen, prozeduralen und materialen Vorschriften greifen ineinander und bilden eine Einheit, welche insgesamt die Demokratie, den Rechtsstaat, den Sozialstaat, den Bundesstaat, ja die Hoheit der &#214;sterreicher in ihrem Land beenden. Das ist auf den insgesamt 367 Seiten der Antragschrift ausf&#252;hrlich dargelegt. Es ist auch beispielhaft dargelegt, dass die &#214;sterreicher rechtliche Nachteile in der Landwirtschaft, am Markt, im Wettbewerb, an der W&#228;hrung und in anderen Lebensbereichen erleiden. Mehr kann man nicht tun, um das Unrecht der Integrationspolitik vor Augen zu f&#252;hren.<br />
Der Verfassungsgerichtshof hat eine Ausrede herbeigezerrt, die es rechtfertigen soll, dass er in der Sache nicht entscheidet, augenscheinlich, weil das Unrecht der Vertr&#228;ge allzu deutlich ist. Er verkennt, da&#223; die genannten politischen Rechte die Verfassungsordnung als die politische Ordnung sch&#252;tzen. Die politische Ordnung soll demokratisch, rechtsstaatlich, bundesstaatlich und sozial sein. Insbesondere darf sie den &#214;sterreichern nicht die Hoheit in ihrem Land nehmen. Die politische Struktur der Europ&#228;ischen Union insgesamt, welche der Verfassungsordnung der &#214;sterreicher untergeordnet worden ist, ist das Unrecht. Jeder &#214;sterreicher hat ein Recht auf seine Verfassung, weil eine solche Verfassung mit jedem Menschen geboren ist.<br />
Es geht nicht um besondere Rechte einzelner &#214;sterreicher, um Rechte, die er, aber kein anderer &#214;sterreicher hat, sondern um allgemeine Rechte, die jeder &#214;sterreicher hat, n&#228;mlich um politische Rechte, die logisch durch die Gleichheit und darum Allgemeinheit gekennzeichnet sind. Das demokratische Defizit der Europ&#228;ischen Union ist unschwer zu erkennen und in der Antragschrift ausf&#252;hrlich dargelegt. Folglich geht es nur darum, anzuerkennen, da&#223; jeder &#214;sterreicher ein Recht auf Demokratie hat. Genauso geht es darum, dass jeder &#214;sterreicher ein Recht auf Rechtsstaat, aber auch ein Recht auf Neutralit&#228;t &#214;sterreichs usw. hat, weil das verfassungsgesch&#252;tzte Baugesetze sind. Der Eigenart der skizzierten Rechte widerspricht es, Eingriffe in die Rechtssph&#228;re durch jede einzelne Vorschrift der Vertragswerke zur Zul&#228;ssigkeitsvoraussetzung der Rechtskl&#228;rung zu machen.<br />
Der Sache nach reduziert der Verfassungsgerichtshof die Rechte der B&#252;rger (vgl. Art. 140a Abs. 1 in Verbindung mit Art. 140 Abs. 1 S. 4 B-VG) auf den Schutz besonderer Rechte einzelner Menschen und macht den &#214;sterreichern den Schutz der allgemeinen politischen Rechte streitig, obwohl der Begriff „in ihren Rechten“ in Art. 140 Abs. 1 S. 4 B-VG umfassend ist. Diese Rechte sind auch und vor allem die Rechte, die jedem &#214;sterreicher zustehen, die politischen Rechte. Die politischen Rechte will der Gerichtshof nicht anerkennen, falls er sie &#252;berhaupt begreift. Damit verweigert er den &#214;sterreichern die B&#252;rgerschaft in ihrem Lande und behandelt sie als Untertanen, welche nur ihre pers&#246;nliche, besondere Rechtsph&#228;re zu verteidigen berechtigt seien. Verletzt sind die Grundlagen des Gemeinwesens und damit jeder &#214;sterreicher als B&#252;rger.<br />
Ein Recht der B&#252;rger auf substantielle Gesetzgebungsbefugnis des Nationalrates vermag der Verfassungsgerichtshof (entgegen dem deutschen Bundesverfassungsgericht) nicht aus Art. 24 in Verbindung mit Art. 26 B-VG herzuleiten, so da&#223; die B&#252;rger ihre demokratische Teilhabe an der Rechtsetzung nicht verteidigen k&#246;nnen. Dieses Recht ist auch verletzt, wenn die materiellen Vorschriften, welche die Europ&#228;ische Union (demokratiewidrig) erl&#228;sst, einzelne B&#252;rger in ihrer Rechtssph&#228;re gar nicht beeintr&#228;chtigt. Verletzt ist der B&#252;rger als die zentrale Figur der Republik, wenn man so will, als Politiker.<br />
Unfa&#223;bar ist, dass der Verfassungsgerichtshof die kritisierten Anforderungen sogar f&#252;r das Recht der &#214;sterreicher auf Gesamtabstimmung nach Art. 44 Abs. 3 B-VG aufrecht erh&#228;lt, obwohl die Verletzung der oben genannten Baugesetze durch die Staatsvertr&#228;ge, welche ohne Abstimmung des gesamten Bundesvolkes durchgesetzt worden sind, ausf&#252;hrlich dargelegt sind. Es macht den Eindruck, als h&#228;tte das Gericht sich gar nicht der M&#252;he unterzogen, die Antragsschrift insgesamt zu studieren. Wenn die Bundesverfassung ihre Gesamt&#228;nderung von einer Abstimmung des gesamten Bundesvolkes abh&#228;ngig macht, ist es selbstverst&#228;ndlich, dass jeder &#214;sterreicher ein Recht auf eine solche Abstimmung hat, wenn eine Gesamt&#228;nderung durchgef&#252;hrt werden soll. Wer soll denn sonst die Verfassung gegen die oligarchisch strukturierten Bundesorgane verteidigen.<br />
Da&#223; der Verfassungsgerichtshof ein Widerstandsrecht nicht anzuerkennen vermag, &#252;berrascht wenig, aber seine Begr&#252;ndung, die Bundesverfassungsgesetze und Staatsvertr&#228;ge seien nicht in zul&#228;ssiger Weise angegriffen worden, so da&#223; sie geltendes Verfassungsrecht seien, ist geradezu abwegig. Der Verfassungsgerichtshof l&#228;sst den Rechtsschutz nicht zu, der durch die Bundesverfassung vorgeschrieben ist.<br />
Mit dem Vertrag von Lissabon befasst sich der Verfassungsgerichtshof (erneut) nicht, weil der Vertrag noch nicht kundgemacht sei. Die Rechtsverst&#246;&#223;e h&#228;ngen aber nicht von der Kundmachung ab, weil sie vor allem die politischen Rechte der B&#252;rger zu verteidigen suchen, abgesehen davon, da&#223; die Kundmachung fraglos erfolgen wird, wenn alle Mitgliedstaaten den Vertrag ratifiziert haben werden. Die Verfassungsrechte der &#214;sterreicher sind entweder verletzt oder gef&#228;hrdet.<br />
Die T&#252;r zum Verfassungsgerichtshof ist nicht v&#246;llig zugesperrt. Gegen jede einzelne Beeintr&#228;chtigung der „Rechtssph&#228;re“ durch Rechtsakte der Europ&#228;ischen Union, sei es durch das Prim&#228;rrecht, sei es durch das Sekund&#228;rrecht, die Jahr f&#252;r Jahr hunderttausendfach vorgenommen werden, k&#246;nnen sich die &#214;sterreicher zur Wehr setzen. Das wird regelm&#228;&#223;ig Prozesse vor den Instanzgerichten notwendig machen, welche verpflichtet sind, die Frage der Verfassungswidrigkeit der Staatsvertr&#228;ge, falls sie diese anzuwenden haben, gem&#228;&#223; Art. 140a Abs. 1 S. 2 und Art. 140 Abs. 1 S. 1 B-VG (nach Ma&#223;gabe dieser Vorschriften) vom Verfassungsgerichtshof entscheiden zu lassen. Aber auch ein Drittel der Mitglieder des Nationalrates k&#246;nnen die Feststellung der Verfassungswidrigkeit der Staatsvertr&#228;ge beim Verfassungsgerichtshof beantragen. Es kommt also auf die Wahlen an.<br />
Irgendwann werden die B&#252;rger der V&#246;lker Europas sich das Unrecht der Integration nicht mehr gefallen lassen, weil sie nicht mehr sagen k&#246;nnen, uns geht es doch gut, und die politischen Kr&#228;fte nicht mehr w&#228;hlen, welche sie in das Ungl&#252;ck gef&#252;hrt haben. Die Gefahr ist, dass bis dahin die b&#252;rokratische Diktatur der Union so weit entwickelt ist, da&#223; auch diese M&#246;glichkeit genommen ist. Der Verfassungsgerichtshof hat dieser Entwicklung einen weiteren Stein aus dem Weg ger&#228;umt.</span> </span></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><strong></strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: x-small;"> </span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Euere Volksgewerkschaft</span><br />
</strong></p>
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		<title>Finanzkrise f&#252;hrt bereits 2010 zu Rentenk&#252;rzungen</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 08:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Perkunos</dc:creator>
				<category><![CDATA[RENTEN & GESUNDHEIT]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab in die Altersarmut
Gestern noch haben die Schw&#228;tzer der Volksparteien noch get&#246;nt, die Altersarmut sei, wenn &#252;berhaupt, erst in 20 bis 25 Jahren zu erwarten. Heute wird der Beginn der Wirklichkeit dargestellt: RENTENK&#220;RZUNG!
Warum? Weil, trickreich, wie unsere &#8220;Volksvertreter&#8221; sind, die Entwicklung der Rente an der Lohnentwicklung gekoppelt ist. Und da sogenannte Experten  in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Ab in die Altersarmut</h2>
<div id="attachment_5079" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-5079" title="dsc_8576-altersarmut-c2a9-fotograph-lucie-gerhardt-wwwpixeliode" src="http://www.volksgewerkschaft.de/info/wp-content/uploads/2009/04/dsc_8576-altersarmut-c2a9-fotograph-lucie-gerhardt-wwwpixeliode.jpg" alt="dsc_8576-altersarmut-c2a9-fotograph-lucie-gerhardt-wwwpixeliode" width="400" height="265" /><p class="wp-caption-text">© Fotograph Lucie Gerhardt - www.pixelio.de</p></div>
<p>Gestern noch haben die Schw&#228;tzer der Volksparteien noch get&#246;nt, die Altersarmut sei, wenn &#252;berhaupt, erst in 20 bis 25 Jahren zu erwarten. Heute wird der Beginn der Wirklichkeit dargestellt: RENTENK&#220;RZUNG!</p>
<p>Warum? Weil, trickreich, wie unsere &#8220;Volksvertreter&#8221; sind, die Entwicklung der Rente an der Lohnentwicklung gekoppelt ist. Und da sogenannte Experten  in der Weltwirtschaftskrise bef&#252;rchten, dass die Lohnentwicklung zu einer Lohnk&#252;rzung f&#252;hrt, ist die Konsequenz die, dass die Renten ebenfalls gek&#252;rzt werden, <a href="http://www.welt.de/politik/article3627395/2010-droht-erstmals-eine-Kuerzung-der-Renten.html">so die rechtsau&#223;en- Zeitung WELT</a>. In gro&#223;en Lettern und tollen Grafiken wird aber auch dem unbedarftesten B&#252;rger klar, welches brutales Spiel die Volksparteien wirklich mit uns treiben:</p>
<ol>
<li>die Rentenanpassungen orientieren sich nicht an den Steigerungsraten der Lebenshaltung</li>
<li>die ostdeutschen B&#252;rger erhalten seit Jahren einen h&#246;heren prozentualen Betrag</li>
<li>es werden nur die tats&#228;chlichen Rentenh&#246;hen angef&#252;hrt, die Zusatzbelastungen durch weiteres Abschr&#246;pfen bleibt unerw&#228;hnt</li>
<li>dass immer mehr und in dramatischer Entwicklung Rentner in die Grundsicherung fallen, das bleibt in diesem WELT- Artikel ebenfalls unerw&#228;hnt.</li>
</ol>
<p>Wir wissen doch alle am besten, dass die Inflationsraten, die das Statistische Bundesamt herausgibt, alle nicht die Wirklichkeit dieser Bev&#246;lkerungsschicht betrifft, hie&#223; es noch vor Kurzem, dass bis 2012 die Lebensmittelpreise um 40 bis 60 Prozent steigen werden. Das und im Wesentlichen das ist in dem Warenkorb eines Renters, Lebensmittel, Miete, Mietnebenkosten und nicht Computer und Elektronik aus China! F&#228;lschung der Zahlen hat in Deutschland Prinzip &#8211; und das macht viele B&#252;rger unendlich &#228;rgerlich; das ist sicherlich auch ein Grund, warum immer mehr Menschen sich von dieser sogenannten Demokratie abwenden.</p>
<p>Was also soll am sagen, wenn Rentenanpassungen von 2 Prozent anstehen, w&#228;hrend zum Beispiel Lebensmittel um 8 Prozent teurer werden?</p>
<p>Man schaue sich doch nur einmal die Rentenauszahlungen ( &#252;bernommen von der www.deutschland-debatte ) je Monat an, die von der Deutschen Rentenversicherung tats&#228;chlich gezahlt werden:</p>
<p><img class="alignnone" title="Rentenauszahlungen M&#228;nner - Frauen / Ost - West" src="http://www.deutschland-debatte.de/wp-content/uploads/2009/02/ausgezahlte-renten-nach-mannern-frauen-_-ost-west.jpg" alt="" width="750" height="451" /></p>
<p>Und das sind die prozentualen Spitzenwerte:<br />
Frauen West, gr&#252;ne Linie -&gt; 9 % beziehen 200 Euro/Monat<br />
Frauen Ost, braune Linie -&gt; 13 % beziehen 700 Euro/Monat<br />
M&#228;nner West, blaue Linie -&gt; 5 % beziehen 1200 Euro/Monat<br />
M&#228;nner Ost, blaue Linie -&gt; 8 % beziehen 950 Euro/Monat.</p>
<p>Das sind alles, auch zusammengenommen, keine Gelder, die gro&#223;e Spr&#252;nge verhei&#223;en, die teilweise verdiente B&#252;rger, die diesen Staat mit aufgebaut haben, in Armut dahinsiechen lassen. Ist das die W&#252;rde, die diese Demokratie den B&#252;rgern erzeugt?</p>
<p>Es ist von der Volksgewerkschaft zu fordern, dass sich die Rentenanpassungen an den Lebenshaltungskosten anpassen &#8211; das ist die Verantwortung, die B&#252;rger erwarten. Wieso hei&#223;t eigentlich die staatliche Institution &#8220;Renten<strong>versicherung</strong>&#8220;? Es bleibt leider festzustellen, dass dieser Staat f&#252;r die einfachen B&#252;rger nicht da ist!</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Die Volksgewerkschaft sagt:</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Zeigen Sie den Politikern zur Bundestagswahl die rote Karte; keine Stimme den Ausbeutern!</span></p>

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